Mittwoch, 7. September 2016

Buchrezension : " All die verdammt perfekten Tage "




           Buchrezension : " All die verdammt perfekten Tage " 


Angaben zum Buch : 

Titel : All die verdammt perfekten Tage
Autor : Jennifer Niven
Preis : 14,99 Euro ( Broschiert )
Verlag : Limes Verlag
Seitenanzahl : 400 ( Buch ) , 322 ( Ebook )

Inhalt : 

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Meine Meinung : 

Nachdem der Vergleich zu " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " gefallen ist , musste ich das Buch natürlich sofort lesen .
Ich habe schon ein paar Gemeinsamkeiten gefunden , aber vergleichen würde ich es nicht . Beide Geschichten erzählen eine wunderbare , emotionale Liebesgeschichte .
Aber wir wollen hier nicht über " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " reden , sondern über " All die verdammt perfekten Tage " .

Der Klappentext gibt den Inhalt ganz wundervoll wieder doch eins möchte ich noch ergänzen . Diese Geschichte handelt vom Wandern in Indiana . Finch und Violet sind Partner für ein Schulprojekt und müssen besondere Orte in ihrer Heimat erwandern . Dadurch lernen sie sich kennen und schließlich lieben .

Als erstes beginne ich wie immer mit den Charakteren .
Finch ist unser männlicher Protagonist , der für alle nur der Freak war . Für mich war er einfach so wunderbar real und man konnte ihn einfach nur lieben . Einige Handlungen konnte ich nicht verstehen , aber Finch leidet unter einer sehr starken Depression . Im Laufe der Geschichte verändert er sich nicht vom Charakter , denn Finch ist einfach Finch . Selbstbewusst , poetisch und liebenswürdig . Er legt den Fokus auf Violet . Sie zu verändern .

Violet ist unsere weibliche Protagonisten , die vor gut einem halben Jahr ihre Schwester durch einen Autounfall verloren hat . Sie wird von den Schülern auf ihrer Highschool als Heldin dargestellt , weil alle denken sie hätte Finch davor gerettet zu springen . Doch es war genau andersrum .
Violet kam mir furchtbar realistisch vor , die immer noch mit ihrem Schicksalsschlag zu kämpfen hat . Sie ist erst skeptisch , was Finch angeht , aber mit der Zeit wird sie immer offener und verliebt sich schließlich in ihn .
Wie die Geschichte weiter geht müsst ihr selber lesen ...

 Die anderen Protagonisten wurden auch immer wieder miteinbezogen . Die einen haben eine größere und andere wiederum eine kleinere Rolle bekommen . Jeder Protagonist hat in diesem Buch mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen .

Das Buch arbeitet nicht mit vielen Ereignissen oder Erlebnissen . Es arbeitet so viel mit Gefühlen . Eine Achterbahn der Gefühle . Es wurden Tränen gelacht , Tränen geweint , Trauer hinunter geschluckt und die Fäuste geballt , weil ich einfach so wütend war .

Auch über Bücher wird viel zitiert und gesprochen .

Das Ende ... mir fehlen die Worte . Ich möchte am liebsten selbst in die Geschichte einschlüpfen und alles ändern . Aber das kann ich nicht und das ist auch gut so .

So gut wie " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " ? Auf jeden Fall .
An alle John Green - Fans da draußen : Dieses Buch ist eine große Empfehlung .

Bewertung :