Sonntag, 11. Juni 2017

Buchrezension: Er&Sie- Eine Liebe in Paris

 





Er & Sie- Eine Liebe in Paris
           von Marc Levy


Autor: Marc Levy
Verlag: Blanvalet
Preis: 14,99 Euro
Seitenanzahl: 325
 
 
Mia ist eine berühmt Schauspielerin aus England, die eine Auszeit von ihrem Leben und Ehemann braucht. Kurzerhand fliegt sie zu ihrer besten Freundin nach Paris und verbringt dort einige Tage. Paul ist Amerikaner, doch lebt in Paris und schreibt Bücher.
Beide lernen sich in einem Restaurant kennen und beschließen daraufhin nur Freunde zu bleiben, denn Mia hat einen Mann Zuhause und Paul ist doch eigentlich in seine koreanische Übersetzerin verliebt. Doch Liebe ist das, was manchmal trotzdem passiert.
 
 
Ich habe mich ganz besonders auf das Buch gefreut, da ich die Berufe der beiden Hauptprotagonisten überaus spannend und interessant finde. Und tatsächlich bekommt man einige Einblicke. Doch auch so war ich auf das Buch sehr gespannt, denn ich hatte mal wieder richtig Lust auf eine Liebesgeschichte.
 
Nicht nur ihre Berufe haben die Protagonisten interessant gemacht, sondern auch ihre Art. Sie waren beide auf ihrer eigenen Art toll und sympathisch. Ich habe beide sofort ins Herz geschlossen, weil sie einfach realistisch waren und nicht, wie so oft in Büchern, überaus hübsch und witzig und was weiß ich noch. Sie waren einfach mal menschlich(:
 
Die Erzählung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schreibt mit seinem tollen Schreibstil die Kapitel aus verschiedenen Sichten, sodass man nicht nur andere Blickwinkel und Meinungen der anderen Protagonisten bekommt, sondern auch aus ihrem Leben etwas lesen darf.
Die Kapitellängen waren super und vor allem gab es einige Absätze, was ich wirklich sehr gerne in einem Buch mag.
 
Besonders das Setting hat es mir angetan. Es spielt zum einen in Paris und einmal in Korea. Beides sehr interessante Orte mit schönen Szenen.
 
Ein Zitat aus dem Buch, hat es mir besonders angetan. "Warum sollten Romanfiguren mutiger sein als wir?" (S. 96)
 
Doch ich habe auch 2 Kritiken an dem Buch, die ich eben noch los werden muss. Zum einen hat mich geärgert, dass manche Szenen verkürzt wurden und diese dann auch noch die interessantesten waren, auf die man am meisten gewartet hat. Und als zweites muss ich an dem Ende Kritik ausüben, da ich finde, dass viele Fragen offen geblieben sind. Natürlich gibt es immer Bücher, die eher offen ausgehen, aber das mag ich meistens nicht- und so war es auch hier.
 
Als letztes möchte ich noch sagen, dass das Cover total meinen Geschmack trifft und ich auch die Innengestaltung, die Paris widerspiegelt, sehr gelungen finde.
 
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und bekommt dementsprechend eine gute Bewertung. Das Buch hatte alles was man braucht: Romantik, Witz und die perfekten Charaktere.
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Danke an den Verlag fürs Bereitstellen des Rezensionsexemplars!
 
 
 

Montag, 5. Juni 2017

Buchrezension: Der kleine Laden der einsamen Herzen

 
 
Der kleine Laden der einsamen Herzen
 
Titel: Der kleine Laden der einsamen Herzen
Autor: Annie Darling
Preis: 10,00
Verlag: Penguin Verlag
Seitenanzahl: 400
 
 
Posy lebt mir ihrem kleinen Bruder bei einer alten Dame, der einen Buchladen gehört. Plötzlich verstirbt sie und Posy ist am Boden zerstört. Doch Lavinia hinterlässt ihr den Buchladen und will, dass sie ihn weiterführt. Eine große Aufgabe für Posy, denn sie muss ja auch schließlich noch ihren Bruder großziehen, nachdem ihre Eltern vor einigen Jahren verstorben sind. Und dann gibt es auch noch Sebastian, der Enkel von Lavinia, der ganz andere Pläne mit dem Laden hat. Dummerweise sieht Sebastian noch unverschämt gut aus, aber leider hat er kein Benehmen. Um ihren Frust freien Lauf zu lassen, schreibt Posy ein Buch namens " Der Wüstling, der mein Herz stahl" - mit Sebastian als Held zum Verlieben.
 
 
Hallo liebe Bücherwürmer und willkommen zu meiner neuen Rezension. Ich freue mich endlich diese Worte niederschreiben zu können, denn ich wollte dieses Buch schon viel früher rezensieren, doch leider brauchte ich für dieses Buch sehr lange, was wirklich schade ist, denn dieses Buch hat mich wirklich aufmerksam gemacht. Auch die Idee hinter dem Buch war super, doch irgendwie konnte es mich nicht packen und es war nicht das, meiner Meinung nach, was der Klappentext versprochen hatte. Im weiteren erfährt ihr mehr....

Freitag, 2. Juni 2017

Buchrezension: Geständnisse

 
 
                            Geständnisse von Kanae Minato


Titel: Geständnisse
Autor: Kanae Minato
Preis: 16,99 Euro
Verlag: C.Bertelsmann
Seitenanzahl:270
 
 
Die Tochter der Lehrerin Yuko Moriguchi ist ertrunken. Alles scheint, als wäre es ein tragischer Unfall gewesen. Doch Yuko weiß mehr. Zwei  ihrer Schüler haben ihre kleine 4-jährige Tochter umgebracht und sie will Rache. Mit dem erschütternden Geständnis geht sie ein letzten Mal in ihre Klasse und erzählte die wahre Geschichte des Mordes ihrer kleinen Tochter. Damit versetzt Moriguchi nicht nur ihre Schüler in Schrecken, sondern auch die beiden Mörder. Eine verstörende Geschichte, die sich mit Mord, Gewalt und Schuldgefühlen beschäftigt.
 
 
Hallo und willkommen zu dieser neuen Rezension. Heute möchte ich euch ein super interessantes Buch vorstellen, welches mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat. Wie immer beginne ich mit den Charakteren.
 
Wirklich viel möchte ich euch nicht verraten, da ihr während des Lesens immer mehr Informationen zu den Charakteren erhaltet. Die Kapitel( die wirklich sehr lang sind, ca.60 Seiten) werden immer aus einer anderen Sicht geschrieben. Wenn ich mich nicht verzählt habe, lernen wir 6 Charaktere näher kennen, die wirklich alle sehr interessant sind und wirklich krank im Kopf, meiner Meinung nach, sind. Doch genau das hat die Story so gut gemacht. Die Charaktere waren nicht dazu bestimmt, geliebt zu werden, sondern um den Lesern zu schockieren und die Message des Buches wiederzugeben.
 
Doch hier kommt auch schon mein erster Kritikpunkt. Dadurch das die Geschichte von mehreren Sichten geschrieben wurde, hat sich der Inhalt auch oft gezogen, sodass ich doch etwas länger für diese knapp 300 Seiten gebraucht habe.  
 
Nun werde ich auf das Thema und Setting der Geschichte eingehen. Die Geschichte spielt in Japan. Vielen wird es bekannt sein, dass in Japan die Schule doch etwas mehr fordernd und erwartend ist, als bei uns. Genau das machte die Geschichte interessant, denn man bekam von mehreren Schülern deren Eindrücke der Schule. Es ist wirklich schon schockierend, wie die Kinder unter diesem Leistungsdruck leiden und deshalb manche von ihnen auf die schiefe Bahn geraten.
 
Auch der Plot der Geschichte konnte mich überzeugen, denn man hätte einiges nicht so gedacht und war dann doch ziemlich schockiert, wozu Kinder bzw. Teenager in der Lage sind. Vielleicht hört sich das für manche unwahrscheinlich an, dass gewöhnliche Kinder zu Morden oder Gewalttaten fähig sind, doch genau das sind sie. Meisten, weil ihnen Liebe oder Freiheit fehlt. Oder manchmal ist schon die fehlende Aufmerksamkeit ein Grund dafür.
 
Das Ende war wirklich überraschend und gut durchdacht, was ich nicht gedacht hätte. Hierbei möchte ich ein großes Lob an die Autorin aussprechen, die wirklich viel Arbeit in das Buch und vor allem in das Ende gesteckt hat.
 
Nun bin ich sehr gespannt, wie die Verfilmung gelungen ist, die im Jahr 2010 in den Kinos ausgestrahlt wurde. Der Trailer sieht schon mal vielversprechend aus.
 
Also: Das Buch ist wirklich gut, obwohl es sich manchmal doch etwas zieht. Doch allein schon wegen dem schockierenden Thema und dem Setting, spreche ich hiermit eine Empfehlung aus.
 
Zuletzt möchte ich noch dem Verlag danken, der mir das Buch freundlicherweise zugeschickt hat.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 2. Mai 2017

Buchrezension: The girl before

 
The Girl before von JP Delaney
 
Titel: The Girl before
Autor: JP Delaney
Preis: 13,00
Verlag: Penguin Verlag
Seitenanzahl: 399
 
 Jane möchte nach einem schweren Schicksalsschlag umziehen. Folgate Street 1 bietet sich als perfekte Möglichkeit. Ein Haus des Minimalismus. Alles läuft automatisch und über Apps. Ein Traumhaus. Als Jane sich auch noch in den Architekten verliebt, scheint alles perfekt. Doch als sie herausfindet, dass ihre Vormieterin hier umgekommen, möglicherweise getötet worden ist, will Jane mehr herausfinden. Sie findet erschreckendes heraus. Emma, die Vormieterin sieht nicht nur gleich aus, sie hat sich auch in den selben Mann verliebt und es sieht aus, als würde Jane auf die gleiche Gefahr zusteuern. Denn auf einmal, hat sie das Gefühl, das Haus beobachtet sie.
 
 
Endlich mal wieder einen Thriller! Wie ich mich gefreut habe, mal endlich wieder mit
rätseln zu können und mich etwas zu gruseln. Trotz der ganzen Freude, muss ich leider sagen, dass das Buch einige Schwachstellen aufgewiesen hat.

Dienstag, 18. April 2017

Buchrezension: Morgen lieb ich dich für immer



                           Morgen lieb ich dich für immer

 
Autor: Jennifer L. Armentrout
Preis: 12,99 Euro
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 541
 
 

Rider und Mallory verbringen ihre grausame Kindheit miteinander. Doch nach einigen Jahren werden die beiden getrennt und sehen sich für 4 Jahre nicht. Eine unglaublich lange Zeit. Doch nun ist Mallory wieder bereit nach vorne zu blicken. Direkt am ersten Tag in der Highschool sieht sie Rider wieder. Doch in den Jahren verändert man sich. Rider und sie sind wieder beste Freunde, als wären sie nie getrennt gewesen. Doch Rider hat eine Freundin und er begibt sich in Gefahren, denen auch er nicht gewachsen ist. Mallory riskiert alles um ihn zu retten. Ihre Zukunft, ihre Familie und ihre Freunde. Denn was tut man nicht für seinen besten Freund oder eher gesagt großen Liebe?
 

Sonntag, 9. April 2017

Buchrezension: Nächstes Jahr am selben Tag


Nächstes Jahr am selben Tag 

Autor: Colleen Hoover 
Verlag: dtv
Preis. 14,95 Euro
Seitenanzahl: 373


Ben und Fallon treffen sich zufällig in einem Diner. Die beiden fühlen sich sofort zueinander
hingezogen. Blöd nur, dass Fallon schon morgen von Los Angeles nach New York ziehen wird. Doch die beiden wollen sich wiedersehen und beschließen daraufhin sich jeden 9. November für 5 Jahre zu treffen. Dies tun sie, um eine Fernbeziehung aus dem Weg zu gehen, denn sie tauschen keine Handynummern oder E-Mail Adressen aus. Auch jeglich anderer Kontakt ist verboten. Doch 5 Jahre sind eine lange Zeit, wenn man sich schon beim ersten Treffen ineinander verliebt hat. Und manchmal kommt einfach das Leben dazwischen....



Wie immer habe ich mich wahnsinnig gefreut, als ich erfahren habe, dass Colleen Hoover ein neues Buch auf den Markt bringt. Da schon November 9 (Originaltitel) in den USA ein voller Erfolg war, war ich mir fast schon sicher, dass es in Deutschland auch ein Hit wird. Ich habe Recht behalten. Nur eben nicht damit, dass mir das Buch bestimmt auch so gut gefallen wird. Das Buch war wirklich toll, aber an manchen Stellen hätte ich es am liebsten gegen die Wand geworfen. 

Wie immer geht es mit den Charakteren los.
Also, als den weiblichen Hauptcharakter haben wir Fallon, die 18 Jahre alt ist und ihre Schauspielkarriere wieder auffrischen will in NY. Sie war mir wirklich sympathisch. Doch an einer oder zwei Stellen war ich teilweise schon etwas sauer, da sie etwas vermittelt hat, was komplett falsch ist. Dazu später mehr. 

Samstag, 8. April 2017

Buchrenzension: Den Mund voll ungesagter Dinge


Den Mund voll ungesagter Dinge

Autor: Anne Freytag
Verlag: heyne>fliegt
Seitenanzahl: 400
Preis: 14,99 
Neue Stadt, neue Familie, keine Freunde. So könnte man Sophies Leben gerade beschreiben. Nachdem ihr Vater seine neue Liebe gefunden hat, ziehen Sophie und ihr Vater gemeinsam von Hamburg nach München zu ihrer neuen Familie. Alex findet die ganze Situation total blöd und versteht dieses ganze Drama um Liebe nicht. Klar gab es da ein paar Jungen. Aber Liebe? Nein. Bis sie auf das Nachbarsmädchen Alex trifft. Nach einem Kuss fühlt Sophie Dinge, die sie vorher noch nie gefühlt hat. Aber sie ist doch nicht lesbisch nur weil sie den Kuss genossen hat. Oder? 
 Wow. Ich muss zugeben, dass ich mich auf das Buch mit am meisten in diesem Jahr gefreut habe. Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, muss ich sagen: ,, Mehr davon!" 
Mehr von Anne Freytag, mehr Homosexualität in Young Adult und gerne auch mehr von Sophie und Alex. 

Wie immer beginne ich mit den Charakteren, die mir mal wieder besonders gut gefallen haben. 
Zum einen waren sie super realistisch und zum anderen waren sie nicht in jeder Situation sympathisch. 

Besonders Sophie war mir sympathisch, weil sie sich einfach wie eine 17-jährige verhalten hat. Sie war launisch, frech und dann wieder freundlich. 
Ein weiterer positiver Grund ist zum Beispiel, dass man die beiden Protagonisten begleiten kann, wie sie herausfinden, dass sie auf das gleiche Geschlecht stehen und wie sie beide damit umgehen. Denn oft fragt sich Sophie (das Buch wird aus ihrer Sicht erzählt), ob sie überhaupt lesbisch ist und ob sie sich in Alex verliebt hat.